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Yoga und Achtsamkeit

Achtsamkeit und Yoga

Während der Yoga-Praxis selbst geschieht es meistens völlig von selbst, daß man in die Gegenwart zurückkehrt und nur im Hier und Jetzt lebt. Schwerer fällt es dabei schon, diese Einstellung auch außerhalb der Yoga-Matte zu etablieren. Da hilft nur Üben und Dranbleiben. Sowohl auf der Matte als auch im Leben gilt jedoch Eines: es werden immer wieder Streßphasen auftreten, in denen unser Verstand unsere Gedankenmaschine anwirft und Gedanken in vielen Schleifen produziert. Diese Technik ist evolutionsbedingt und soll uns vor etwaigen Gefahren schützen. Das bedeutet, daß unser Verstand immer wieder die jeweilige Situation durchscannt und etwaige Szenarien hochrechnet. Dabei kommt es vermehrt zur Ausschüttung von Streßhormonen und man verspannt sich, das Immunsystem verschlechtert sich und das Alllgemeinbefinden wird beeinträchtigt. Tatsächlich hilft in vielen Streßsituationen der Neuzeit (es geht ja hier nicht um den vielzitierten Säbelzahntiger der Steinzeit, vor dem man flüchten muß und die diesbezügliche Flucht durch den Verstand geplant werden muss ) eher ein ruhiger Kopf. Und hier kommt die Achtsamkeit ins Spiel. Versucht doch mal mehr die Gedanken zu beobachten, wie sie kommen und gehen anstatt mit ihnen zu verschmelzen und sich mitreißen zu lassen. Auch sollte man nicht verkrampft Gedanken wegschieben oder unterdrücken. Denn dadurch verwickelt man sich wieder mehr. Je mehr man nämlich einen nicht bewertenden Abstand zu den Gedanken gewinnt, um so ruhiger wird der Strom und die möglicherweise in einer Situation zu treffenden Entscheidungen fallen wieder leichter. Manchmal gibt es aber auch gar nichts zu entscheiden und man gewinnt nur eine größere innere Ruhe. Das ist schon wahnsinnig viel wert.