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Yoga Atmung - Pranayama

Pranayama

Pranayama

Yoga Atmung

Die Atmung nimmt im Yoga eine besondere Stellung ein. Das Sanskritwort "prana" steht für Atem, auch wenn es darüber hinaus noch weitergehende Bedeutung hat und insbesondere für Energie bzw. Lebensenergie steht. Ohne die Atmung könnten die Yoga Stellungen (asanas) als bloße Gymnastik verstanden werden. Yoga bietet jedoch die Gelegenheit, das Verhältnis von Atem und Haltung zu erleben. Die Lehre des Pranayama ist die Lehre der Atemschule auf die in fast allen Yoga-Arten großen Wert gelegt wird.

Was ist Atmung: Atmung ist das Einholen von Luft in die Lunge und das Ausstoßen aus der Lunge. Interessant ist, daß wir die Luft nicht wirklich in den Körper einsaugen, sondern die Luft wird durch den atmosphärischen Druck in den Körper eingepreßt.

Bedeutung des Atmens

Atem ist für das Leben unabdingbar. Wir benötigen die Luft jederzeit und können nicht wie beim Essen oder Trinken zeitweise darauf verzichten. Atmen geschieht automatisch. Wenn man aber seinen Atem mal genau beobachtet, gibt es große Unterschiede bei der Atmung - je nach Zustand und Betätigung. Offenkundig geht der Atem schneller, wenn wir uns anstrengen. Aber auch wenn wir uns aufregen oder wir Lampenfieber haben, bleibt uns häufig "die Luft weg". Der Mentalzustand hat daher einen erheblichen Einfluß auf den Atemrhythmus und die Atemtiefe. Es gibt daher durchaus gutes und schlechteres Atmen. "Gutes Atmen" kann die Lebensqualität entscheidend erhöhen. Sportler tun zum Beispiel viel dafür, um ihr Atemvolumen zu vergrößeren, was sich positiv auf die allgemeine Leistungsfähigkeit auswirkt. Wenn man im wesentlichen sitzt und keinen Sport macht, wird man hingegen bemerken, daß man kraftlos und motiviationsarm ist. Sport ist daher ohne Frage gut für den Körper und die Atmung. Aber leider bleibt nicht immer viel Zeit dazu. Glücklicherweise gibt es eine Alternative: Atemübungen im Sinne der Yoga-Atmung.

Yoga Atmung

Im Rahmen der Yoga-Übungen soll der Atem immer länger, tiefer und feiner werden. Das Atemvolumen soll vergrößert werden, was sich positiv auf den gesamten Alltag auswirkt. Wenn der Atem lang und tief ist und man sich ganz auf den Atem konzentriert, wird im übrigen auch der Geist ruhiger (siehe Yoga und Gesundheit). Einige der Atemübungen sind auf die Gewinnung von neuer Kraft und Energie gerichtet. Andere Atemübungen beruhigen und lassen den ganzen Körper und den Geist entspannen.

Yoga-Atmung oder auch Pranayama genannt wurde bereits vor tausenden Jahren in Indien praktiziert. Die Techniken sind im Prinzip einfach zu erlernen, sollten aber genau und achtsam ausgeübt werden, weil ansonsten die Gefahr besteht, daß man sich bei den Übungen überfordert. Wenn man es daher nicht alleine probieren will, wäre es zu empfehlen, Pranayama bei einem erfahrenen Yoga Lehrer zu erlernen. Dieser führt - meist in mehrwöchigen Kursen - in die Übungen des Pranayama sein.

Pranayama bedeutet Übrigens übersetzt Verlängerung der Lebensenergie: prana = Energie und ayama = Verlängerung / Erweiterung

Die Atmung zu verändern, mag für die meisten von uns zunächst einfach erscheinen. Tatsächlich ist die Kunst des Pranayama aber nur durch langes und stetiges Üben zu erlernen und zu spüren.

Hierzu werden verschiedene Techniken angewendet.

Während der Yoga-Übungen ist es insbesondere die Ujjayi Atmung, die diesen Effekt einer langen und feinen Atmung fördern soll.

Für das Selbststudium würden wir das Werk von B.K.S. Iyengar empfehlen: Licht auf Pranayama (siehe unten stehender Link von Amazon). Das Buch ist das Standardwerk für alle diejenigen, die sich mit Pranayama beschäftigen wollen.